Ein Gedicht.169“ Kommt“, sagte der Held, “ ihr Gei-ster meiner Väter! ihr, die ihr fochtet; gegen dieGebieter der Welt! Erzehlt mir die Thaten derNachwelt, und eure Reden in euern Höhlen:wenn ihr euch zusammen besprecht, und eureSöhne, in den Feldern der Tapfern, beschaut.Trenmor kam', von seinem Hügel, zurStimme seines mächtigen Sohns. Eine Wolke,wie der Wieherer der Fremden, unterstützte seineluftigen Glieder. Sein Kleid ist Nebel von La-no, der Tod den Völkern bringt. Sein Schwertist ein grün, halb erloschenes Luftbild. Sein Ge-sicht ist gestaltlos, und dunkel. Er seufzte drey-mal über den Held: dreymal brüllten die nächtli-chen Winde umher! Viel sprach er mit Oscar:aber seine Worte kamen nur halb zu unsern Oh-ren: sie waren dunkel, wie Geschichte der Vor-welt, eh' sich das Licht des Liedes erhob'. Lang-sam schwand er wie ein Nebel, der am sonnigtenHügel vergeht. Dann war's, o Tochter vonToscar, daß mein Sohn erst zu trauren begann.Ihm ahnte der Fall seines Stamms. Zu Zeiten,war er düster, und voller Gedanken; wie dieSonne, deren Antlitz eine Wolke beschattet, aberwieder aus ihrem Schleyer, Conas grünendeHügel beſchaut.Oscar verzehrte die Nacht, von seinenVätern umringt; ihn traf der graue Morgen anden Ufern von Carun. Ein grünendes Thal um-ringte ein Grab, das sich in den Zeiten der Vor-welt erhob. Kleine Hügel heben ihre Häupter inderL 5
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