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1 (1775)
Entstehung
Seite
168
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168 Der Krieg von Caros.unsern Feldern herrschet die Sonne! er führt' ihnzum Grabe Garmallons. Lamor durchstießdie Seite seines Sohns. Sie ruhn beysammen;ihre alten Hallen vermodern. Dort erscheinenGeister im Mittag: Schweigen herrschet imThal', das Volk vermeidet das Lager von La-mor.Traurig ist deine Erzählung", sprachOscar, o Sohn verflossener Zeiten! Meine See-le seufzt für Hidallan; er sieb in den Tagen sei-ner Jugend. Er fliegt am Hauche der Wüste;er wandert in einem fremden Gebiet'. Ihr Söh-ne des hallenden Morven! naht euch den Fein-den von Fingal. Verzehrt die Nacht in Gesän-gen; wacht auf die Stärke von Caros. Oscargeht zum Volke der Vorwelt, zu den Schattendes schweigenden Ardven; wo dämmernd in ih-ren Wolken seine Väter sitzen, und die künftigenKämpfe beschaun. Und bist du dort, o Hidal-lan, wie ein halb erloschenes Luftbild? Erscheinmir in deinem Jammer, du Führer des schlän-gelnden Balva!Die Helden schreiten mit Liedern voranOscar besteigt langsam den Hügel. Vor ihmzogen sich die Dämpfe der Nacht an der Heyde.Schwächlich rauscht ein entfernter Bergstrom. Esstürzen unstäte Windstöß durch die veralteten Ei-chen. Der halb beleuchtete Mond, sinkt hinterseinen Hügel, dämmernd und roth. Schwache Stim-men wimmern an der Heyde. Oscar zuckte seinSchwert!Kommt