166 Der Krieg von Caros.Mein Vater, sie sind im Kriege berühmt, aberder Ruhm Hidallans ist hin. Ich muß sitzenan Balvas Ufern allein, wenn das Brüllen derSchlacht sich erhebt.„ Aber nie saßen deine Väter allein,antwortete Lamors steigender Stolz. "Niesaßen sie allein an den Ufern von Balva, dadas Brüllen der Schlacht sich erhob'. Erblickstdu nicht jenes Grab? Meine Augen sehn es nicht;dort ruht der edle Garmallon, der nie demKriege entfloh! Komm', ruft er, du berühmterim Kampf', komin' zu dem Grab' deines Vaters.Wie bin ich berühmt, o Garmallon? MeinSohn ist dem Kriege entflohn!König des strömigten Balva, " sagteHidallan mit einem Seufzer, warum quälstdu meine Seele? Nie entfloh' ich, o Lamor.Ueber Comala ward Fingal betrübt; er versagteHidallan seine Kriege. Geh', sagt' er, zu dengrauen Strömen deines Lands; vermodere, wieeine entblätterte Eiche, welche die Winde überBalva, bestimmt zu vergehn, gebogen!„Und muß ich vernehmen,“ antworteteLamor, "die einsamen Tritte der Füße Hi-dallans? Wenn tausend Ruhm in Schlachten er-werben, soll er über meine grauen Ströme sichbeugen? Du Geist des edlen Garmallon! führLamorn zu seiner Stelle; seine Augen sind trüb;seine Seele traurig, sein Sohn verlohr seinenRuhm!Wo
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