Croma.140aber, sein Seufzer ward nicht vernommen. Ersuchte die Wund seines Sohns, und fand sie inseiner Brust. Freude stieg' im Antlitz' des Grei-sen. Er kam, und sprach' zu Ossian. "Königder Speere" sagt' er, "mein Sohn ist nichtRuhmlos gefallen. Der junge Krieger entflohnicht; aber er begegnete dem Tod, als er inseinem Vermögen voranschritt. Glücklich sind je-ne, die in der Jugend erliegen, wenn man ihrenRuhm hat vernommen! Feige werden sie in derHalle nicht sehn; oder lächeln über ihre bebendeHände. Ihr Gedächtniß wird in Gesängen be-rühmt! die junge Thräne des Mädchen wird fal-len. Aber die Alten verwelken allmählich, derRuhm ihrer Jugend, da sie noch leben, vergeht.Sie fallen verborgen. Man hört nicht den Seuf-zer ihrer Söhne. Ihr Grab wird mit Freudeumgeben; man errichtet den Stein ihres RuhmsohneFelder ihrer Schlachten. Kaum sind ihre moosigtenGräber noch übrig. Man wird auch unser vergessen.Dies erhabene Gebäu wird zerfallen. Unsere Söhnewerden die Trümmer, im Graf' nicht erblicken. Siewerden die Greisen befragen, "Wo standen dieMauern unsrer Väter!Erkönet das Lied, und schlaget die Zarsen;sendet die frölichen Muscheln herum. Stellt hundertKerzen in die Höhe. Jünglinge, Mädchen beginnetden Tanz. Nah sey ein graulockigter Barde, mirThaten der Vorwelt zu singen; von Königen berühmtin unserm Land, von Gebietern, die wir nicht mehrsehn
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