Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
139
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Ein Gedicht.139ne Stimme für Fovargormo, da sie den Hel-den begruben. Dort war Crothar, der Greis;aberweißlichte Strahl, längs dem beschatteten Zügel.Man hört die entfernte Welle. Der Bergstrom rauschtan dem Felsen. Der Zahn kreht aus der Zütte. Mehrals die Hälfte der Nacht ist vorbey. Die Hausfraugreift um sich im Dunkeln, und erweckt das erlo-schene Feuer. Der Jäger glaubt, es tage, und ruftseine springenden Doggen. Er besteigt den Zügel, undpfeift, im Geben, voran. Ein Windstoß entfernt dieWolken. Er sieht den sternigten Pflug des Nords.Noch viel von der Nacht ist vorhanden. Er nickt beymmoosigten Felsen.Horch! der Wirbelwind braust in dem Wald'!ein leises Getümmel im Thal! Es ist der Todten mäch-tiges Heer, das von der Luft zurückkehrt.Der Mond ruht hinter dem Zügel. Noch be-leuchtet der Strahl den luftigen Felsen. Weit dehnensich die Schatten der Bäume. Nun ist es düster über-all. Die Nacht ist gräßlich, schweigend und dunkel.Empfangt mich von der Nacht, meine Freunde.Der Gebieter.Laß' Wolken an Zügeln ruh'n: Geister fliegenund Wandrer beben. Laß die Winde der Wälder sichheben, brausende Stürme herabsteigen. Ströme brül-len, Fenstern klappern, grünbeflügelte Dämpfe fliegen:der bleiche Mond sich hinter seinen Zügeln erheben,oder sein Haupt in Wolken einhüllen; die Nacht giltmir gleich; die Luft sey blau, stürmisch, oder dunkel.Die Nacht fliegt vorm Strahl, wenn er am Zuͤgelsich geust. Der junge Tag kehrt von seinen Wolkenaber wir kehren nicht mehr zurück.Wo sind unsere Führer der Vorwelt? Wo sindunsere weit berühmten Gebieter! Schweigend sind dieFleder