Ein Gedicht.137gen herab; der Morgen kehrte mit Freude zurück.Kein Feind kam in Schatten, mit seinem blitzen-denI 5Geister besteigen den Sturm diese Nacht. Süßrauscht ihre Stimme, zwischen den Stößen des Winds.Ihre Lieder sind von andern Welten.Der Regen ist hin. Der trockne Sturm er-braust. Ströme brüllen, und Fenster klappern. KalteTropfen fallen vom Dache. Ich seh den sternigten Him-mel. Aber der Regen sammlet sich wieder. Der Westist dunkel und düster. Die Nacht ist stürmisch undgräßlich; Empfangt mich von der Nacht, meine Freun-Dritter Barde.Der Wind saust zwischen den Zügeln; undpfeist durch das Gras des Felsen. Von ihren Stellenstürzen die Fichten. Die Rasenhütte zerreißt. DieWolken fliegen über den Himmel zertrennt, und zeigendie flammenden Sterne. Das Luftbild, ein Zeichen desTods! fliegt funkelnd durch's Dunkel. Es ruht andem Zügel. Ich sehe die verwelkte Farren, den dun-kelgipfligten Felsen, die zerfallene Eiche. Wer ist je-ner, unter einem Baum', in seinem Leichentuch nebendem Strom':Die Wellen taumeln dunkel in der See, undpeitschen ihre felsigten Seiten; der Kahn ist in der An-fuhr, bis an dem Rande erfüllt; die Ruder liegen ander wallenden Flute. Ein Mädchen sitzt traurig beymFelsen, und schaut auf den wälzenden Strom. IhrGeliebter versprach ihr zu kommen. Sie sah seinenKahn an der See, da er noch leicht die Wellen durch-pflügte. Ist dies sein gebrochener Nachen am Ufer!Ist dieses sein Aechzen im Winde!Horch! der Hagel rasselt umher. Der stockig-te Schnee steigt herab. Die Gipfeln der Zügel sindweiß.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten