136Croma.de von Croma war groß: denn Friede kehrtezum Lande zurück. Die Nacht stieg im Schwei-genFuchs. Jene auf einem entblätterten Baum: dieserin einer Wolke des Hügels.Düster, pochend, zitternd und traurig, ver-lohr' der Wandrer den Weg. Er irrt durch Gebüsche,durch Dornen längs der sprudelnden Quelle. Er fürchtetdie Klippe und den Sumpf. Er fürchtet den Geist der Nacht.Der alte Baum ächzt zu dem Windstoß' ; der fallendeAst erschallt. Die verwelkte zusammen verworreneKlette, treibt der Wind längs dem Graf'. Es ist derleichte Tritt eines Geists! er bebt in der Mitte derNacht.Die Nacht ist düster, dunkel, und heulend;wolkigt, stürmisch und schwanger mit Geistern! DieTodten streiffen umher! Empfangt mich von der Nacht,meine Freunde.Zweyter Barde.Der Wind ist auf. Der Regen stürzt. DerGeist des Bergs winselt. Wälder stürzen von Höhen.Fenster klappern. Der wachsende Bergstrom erbraust.Der Wandrer versucht die Furt. Forch' dieses Win-seln! er stirbt: der Sturm treibt vom Hügel das Roß,die Ziege, die blöckende Ruhe. Sie beben neben demmodernden Damm', wie der Sturm heranrauscht.Der Weidmann springt aus dem Schlaf, in sei-ner einsamen Hütte; er weckt das sterbende Feuer.Seine nassen Doggen rauchen um ihn. Er stopft dieRisse mit Heyde. Laut brausen zwey Bergströme, dieneben seinem Lager sich treffen.Traurig an der Seite des Zügels sitzt der wan-dernde Schäfer. Ueber ihm erschallt der Baum. DerStrom brüllt vom Felsen herab. Er erwartet den stei-genden Mond, ihn zu seiner Behausung zu leiten.Geister
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