124Oithona.euch an die Felsen Tromathons getrieben? oderkommt ihr das weißhändigte Mädchen zu suchen?Die Söhne der Unglücklichen, ihr Feigen, begeg-nen der Rechte Dunrommaths! Sein Aug ver-schont nicht den Schwachen. Er frolockt imBlute der Fremden. Oithona ist ein Lichtstrahl,Cuthals Führer genießt ihn verborgen; willstdu an seinem Liebreitz', wie eine Wolke, du Sohnder schwachen Rechte, dich ziehn! Du kannst her-anziehn, aber nicht zu den Hallen deiner Väterrückkehren."Kennst du mich nicht, " sagte Gaul,rothhaarigter Führer von Cuthal? Schnellwaren deine Füße an der Heyde, bey der Schlachtdes im Wagen getragenen Lathmon; da dasSchwert von Mornis Erzeugtem, sein Heer inMorvens waldigtem Lande verfolgte. Dunrom-math! deine Worte sind mächtig, denn hinterdir sammlen sich deine Krieger. Aber fürchteich sie, Sohn des Stolzes? Ich bin nicht vomfeigen Geſchlecht‘!Gaul stürzte in Waffen voran; Dun-rommath schlich hinter sein Volk. Aber dieLanze von Gaul durchdrang den düstern Führer;sein Schwert hieb sein Haupt, wie es im Todsich wälzte, herab. Mornis Sohn schwang'sdreymahl bey den Locken; die Krieger Dunrom-maths entfloh'n. Die Pfeile von Morven ver-folgten ihren Lauf: zehn stürzten an dem moo-sigten Felsen. Die übrigen hoben die sausendenSegel, und durchpflügten die störrische Tiefe.Gaul rückte zur Höhle Oithonas heran. Erſah
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