Ein Gedicht.ist geziert mit Gold; stattlich tratt der Königder Speere voran. Er rückte gen Selma; ihmfolgten seine Tausende.Geh' mit dem Gesange des Friedens, sagtFingal; geh' Ullin zum König' der Schwerter.Sag' ihm, wir sind mächtig im Krieg'; zahlreichdie Geister unserer Feinde. Berühmt aber sindjene, die das Mahl in meinen Hallen genossen!Sie zeigen in einem fremden Lande die Waffen (meiner Väter: die Söhne der Fremden bewun-dern, und segnen die Freunde von MorvensGeschlecht; denn unsere Namen sind berühmt inder Weite: die Könige der Welt zittern in derMitte ihrer Heere.Ullin gieng hin mit seinem Gesang'. Fin-gal ruhte auf seinem Speer': er sah' den mäch-tigen Feind in seiner Rüstung, und segnete desFremden Sohn. “Wie stattlich bist du, o Sohndes Meers! sagte der König des waldigten Morven. Dein Schwert ist ein Feuerstrahl an dei-ner Seite: dein Speer eine Fichte, die denSturm verachtet. Das veränderte Antlitz desMonds ist nicht breiter als dein Schild; röth-lich8 3(*) Es war unter den alten Schotten gebräuchlich, ihreWaffen mit ihren Gästen zu wechseln, und diese Was-fen wurden lang in verschiedenen Familien, alsDenkmähler der Freundschaft ihrer Vorfahrer auf-behalten.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten