82Carthon.der Freude der Helden der Vorwelt. Ich habedie Mauren Balcluthas gesehn, aber sie warenverwüstet. Das Feuer zerfraß ihre Hallen: dorthört man nicht mehr die Stimme des Volks. DerStrom von Clutha war aus seinem vorigen Lau-fe entfernt, durch den Fall der Mauern; dortschüttelt' die Distel ihr einsames Haupt: dasMoos pfif in dem Wind‘. Der Fuchs schaute ausden Fenstern hinaus; das wilde Gras der Mauernumwallet ihr Haupt. Verwüstet ist die Woh-nung Moinas; schweigend das Hauß ihrer Vä-ter. Erhebt das Klaglied ihr Barden über dasLand der Fremden. Sie sind nur vor uns ge-fallen: einst müssen wir auch fallen. Warumbaust du die Halle, o Sohn der beflügelten Ta-ge? Heut schaust du aus den Thürnen; nochwenige Jahre, und der Hauch der Einödekommt; er heult durch deine leeren Vorhöfe, undpfeift rund um deinen halb verzehrten Schild.Und laß dieser Hauch der Einöde kommen! wirwerden in unsern Tagen berühmt seyn! das Zei-chen meines Arms wird seyn in den Schlachten;mein Name im Gesange der Barden. Erhebteure Gesänge; laßt die Muscheln herumgehn: laßtdie Freude herrschen in meinen Hallen. Wenndu, o Sonne des Himmels wirst vergehn! wenndu wirst vergehn, o du mächtiges Licht! wenndein Glanz nur für eine Zeit ist, wie Fingal;so wird denn unser Ruhm deine Strahlen über-leben!So war Fingals Gesang im Tage seinerFreuden. Seine tausend Barden lehnten sich vor-wärts aus ihren Stühlen, die Stimme des Kö-nigs
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