80Carthon.„ Der Sohn eines Fremden erschien; einFührer, der in die weißbusigte Moina verliebtwar. Seine Worte waren mächtig in der Halle;er entblößte öfters die Hälfte seines Schwerts.Wo, sagt er, ist der mächtige Comhal, der un-ruhige Wanderer (*) der Heyde? Kömmt er,mit seinem Heer', nach Balclutha, weil Cles-sammor so kühn ist? Meine Seele, du Krieger,antwortete ich, brennt in ihrem eigenen Lichte.Ich steh' ohne Furcht mitten unter Tausenden,obwohl die Tapfern entfernt sind. O Fremder!deine Worte sind prahlend, denn Classammor istallein. Aber mein Schwert zittert an meiner Sei-te, und verlangt in meiner Rechte zu blitzen.Sprich nicht mehr von Comhal, du Sohn desschlängligten Clutha!„ Die Gewalt seines Stolzes empört‘ sich.Wir fochten; er stürzte unter meinem Schwert'.Die Ufern von Clutha hörten seinen Fall; tau-seud Speere blitzten herum. Ich fochte: dieFremden überwanden; ich stürzte mich in denStrom von Clutha. Meine weissen Segel hobensich über die Wellen, ich durchstrich das dunkel-blaue(*) Das Wort im Originale, welches durch unruhigeWandrer ausgedruckt wird, ist Seuta. Welches derwahre Ursprung der Scoti der Römer ist. Dieß warein schimpflicher Name, welchen die Briten den Ca-ledonier wegen ihrer immerwährenden Einfälle in ihr.Land, gegeben.
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