Ein Gedicht.Helm'; sie sah' die Schritte des Barden; drey-mal entfiel ihrer Rechte der Speer! Los flogenihre Locken am Winde; ihr weißer Busen hobsich mit Seufzern. Sie warf' ihre Augen aufden König, wollt' sprechen, aber dreymal ent-gieng' ihr die Sprach.Fingal hörte die Worte des Barden; erstürzte voran in der Kraft seines Stahls. Siemengten ihre tödtlichen Speere: sie hoben dieBlitze ihrer Waffen. Aber Fingals Klinge stiegnieder, und hieb den Schild von Frothal ent-zwey. Seine schöne Seite ward entblößt; halb-sinkend sieht er seinen kommenden Tod. Finster-niß sammlet sich um die Seele von Utha. Thrä-nen rollen von ihren Wangen herab. Siestürzte voran, den Führer, mit ihrem Schild zubedecken; aber eine gefallene Eiche begegnete ihrenSchritten. Sie fiel auf ihren schneeweissen Arm;ihr Schild, ihr Helm rollten weit von ihr weg.Ihr weisser Busen wallte zum Antlitz'; auf demBoden verbreitet sich ihr dunkelbraunes Haar.Das weißarmigte Mädchen bewegte denKönig! er hielt seine erhobene Klinge zurück.Thränen standen im Auge des Königs, da er,vorwärts sich beugend, begann'. "König desströmigten Sora! fürcht' nicht die Klinge vonFingal. Nie war sie mit Blut' der Besiegten be-fleckt; nie durchdrang sie einen gefallenen Feind.Es erfreue sich dein Volk bey den Strömen dei-nes Lands. Es frolocken die Mädchen deiner Lie-be. Warum solltest du fallen in deiner Jugend,o König des strömigten Sora?“ Frothal hörtedie
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