Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
64
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Carric=Thura.64verschwand. Nein: Thubar, nie werd ich wei-chen; mein Ruhm wird mich umringen, wie Licht.Nein: nie werd ich weichen, du Führer des strö-migten Tora!Er stürzte voran mit dem Strom seinerHelden, aber es begegnete ihnen ein Fels: Fin-gal stand unbewegt, sie rollten gebrochen von sei-ner Seite zurück. In Sicherheit aber flohen sienicht; der Speer des Königs verfolgte ihre Schrit-te. Das Feld war mit Helden bedeckt. Ein stei-gender Hügel errettet' den Feind.Frothal sah' ihre Flucht. Es stieg' derZorn seines Busens. Er schlug seine Augen zuBoden, und rief den edlen Thubar. Thubar:mein Volk ist geflohn; mein Ruhm hört auf, sichzu heben. Ich will den König bekämpfen; ichspüre meine brennende Seele! Schick' einen Bar-den, den Kampf zu begehren. Sprich nicht ge-gen die Worte von Frothal! Aber, Thubar!ich liebe ein Mädchen; sie wohnt beym Stromevon Thano, die weißbusigte Tochter von Her-man, Utha mit ihren sanftrollenden Augen. Siescheute die verblichene Comala; ihre geheimenSeufzer stiegen empor, da ich die Segel ausspann-te. Sag' Utha, der Schlägerin der Harfe, sagihr, meine Seele frolockte in ihr!So waren seine Worte, da er sich zukämpfen entschloß; Uthas sanfter Seufzer warnah! Sie war ihrem Helden, in männlicherRüstung gefolgt. Sie rollte, verborgen, ihrAug auf den Jüngling, unter ihrem stählernenHelm;