Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
13
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erſter Geſang.13ruck'. Zornig, unbewafnet stand Swaran. Erwälzte ſein ſchweigendes Ang; Er warf' ſeineKlinge zu Boden. Dann gieng er pfeifend hin-weg, und schritt langsam über den Strom.Sein Vater erblickte Swaran. Starnekehrt sich zornig hinweg. Seine borstigen Aug-braunen wälzen sich dunkel über seine versamm-lete Wut. Er schlägt auf Lodas Baum mit sei-nem Speer'. Er hebt das Summsen der Lieder.Sie kommen zum Heere von Lochlin, jeder inseinem dunkeln Pfadt; wie zwey schaumichte Strö-me von zween regnichten Thälern!Fingal kehrte zu Turthors Ebne zuruck.Der Strahl des Aufgangs stieg reitzend empor.Er glänzte an der Beute von Lochlin, in denHänden des Königs. Die Tochter von Torcul-Torno schritt' in ihrer Schönheit aus ihrerHöhle voran. Sie sammlete ihre Locken vomWinde. Wild hob sie ihren Gesang. Den Ge-sang vom wirthlichen Lulan, wo ihr Vater sonstwohnte. Sie erblickte Starnos blutigen Schild.Freud' schimmerte an ihrem Antlitz, wie Licht.Sie sah' Swarans (*) zerspalteten Helm.Sie(*) Conban-Carglas, da sie den Helm Swarans blutigin den Händen Fingals erblickt, schließt auf den Toddieses Helden. Ein Theil des Originals ist verlohren.Aus der Folge des Gedichts erscheint es zwar, daßTorcul=Tornos Tochter den Schrecken, den ihr dervermeinte