Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
14
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CathlodaSie bebte' verſinſtert von Fingal, zuruck.Biſtdu Geliebter des traurigen Mädchen, bey deinenhundert Strömen gefallen.U=Thorno, der du steigest in Wogen!auf deßen Seite nächtliche Luftbilder herrschen!Ich ſeh' den dunkeln Mond herabſteigen hinterdeinen schallenden Wäldern. An deinem Gipfelwohnt der neblichte Loda, der Sitz der Geisterder Menschen! Tief in seiner wolkigten Halle,beugt sich Cruth=Loda, der Gebieter der Schwer-ter. Dämmernd erblickt man seine Bildung mit-ten in seinem wallenden Nebel. An seinem Schildliegt seine Rechte. In seiner linken seine halb-sichtbare Muschel. Das Dach seiner schreckbarenHalle ist mit Streiffen des nächtlichen Feuers be-zeichnet!Das Geschlecht von Cruth=Loda, eineReihe gestaltloser Schatten, rücket voran. Erreicht die schallende Muschel, er reicht sie denen,die im Kriege erglänzten. Aber zwischen ihm, unddem Feigen steigt sein Schild, ein düsterer Kreiß.Für den Schwachen in Waffen, ist er ein sinkendes Luftbild. Schimmernd, wie ein Regenbogenan Strömen, kam Lulans weißbusigtes Mädchen.vermeinte Tod ihres Geliebten verursacht hatte, nichtlang überlebt habe. Die Beschreibung der luftigenHalle von Loda, die man die nemliche mit jener Odinsdes scandinavischen GOttes zu seyn glaubt, ist mah-lerischer, und umständlicher, als irgend eine in derEdda, oder andern Werken der nordischen Skalden.