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[Wanderung durch Düsseldorf]
Entstehung
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Wie bereits gesagt, lag neben dem „Lämmchen" inNr. 61 friedlich das „Wäschen", das 1608 dem FranzDaniels geHärte, 1663 besitzt es Meister JohannBerg Hausen, 1711 war es von diesem an JohannHeinrich Brauns übergegangen. 1744 besitzt den„Wolf" Hansen aus dem Mühlenstein, 1760 Bäcker-meisler Gruben, 1782 Meisler Köhler und 1804N, Gehlen, von dem es 180? W i I h e lm Schwärtznach häufiger vergeblicher Autzslellung für 1710 Nihlr.taufte. Hier wurde Wilhelm's Sohn, der langjährigeStadtvermdnete, Kaufmann CarlSchwartz, geboren.Nach ihm wurde Besitzer drr Lichterfabrikant Gürtler.

Das Haus Nr. 63 — es hieß hier „zum Leopard" —kaufte der Hofmaler Wilhelm Dietrich Hall1704 von der Witwe Conte. Seine Grenzen werdenwie folgt angegeben: einerseits der Hundsrücken, anderer-seits das Wölfchen, hinten auf das Haus zum Amster-dam. Von Hall wissen wir nur mitzuteilen, daß er sich1703 in die hiesige Rosenkranzbrnderschaft aufnehmen ließ.In diesem Jahrhundert erscheint als Eigentümerin Fa-milie Neymann.

Hiermit wären wir mit der Besichtigung der einenStraßenseite zu Ende gekommen und haben uns nun derandern Seite zuzuwenden und zum Jan Willem auf demMarktplätze zurückuckehren. Da sagen uns nun unsereFreunde auf der Ecke in Nr, 2 habe es „im Gapstock"geheißen, weil es da immer viel zu sehen gab. Nachunsern urkundlichen Nachrichten hieß es hier aber schon1708 und später noch „im Spiegel." 1632 war unserHaus dem Bürgermeister Antun Zanders, der 1630als Aellesler der reformierten Gemeinde genannt wird,gehörig. Er trug 1628 beim Leichenbegängnisse des Her-zogs Johann Wilhelm als Mitglied des Magistrats denHimmel, unter welchem der Sarg von Adligen getragenwurde. Im Jahre 1708 verkaufte den „Spiegel" Nico-lllus Joseph Königspeir an den UyrmacherFranz Boussart und I saac N a v ill e. N o -ville scheint das Haus später allein besessen zu haben,