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Schnarren ihrer Nasen ersetzen. „Mein Vater selbst,"so erzählt Heine weiter, „war sehr einsilbiger Natur,sprach nicht gern, und einst als kleines Bübchen, zur Zeit,wo ich die Werkeltage in der öden Franziskaner-Kluster-schule, jedoch die Sonntage zu Hause zubrachte, nahm ichdie Gelegenheit wahr, meinen Vater zu befragen, wermein Großvater gewesen sei. Auf diese Frage antworteteer halb lachend, halb unwirsch: Dein Großvater war einkleiner Jude und hatte einen großen Bart. Den andernTag, als ich in den Schulsaal trat, wo ich bereits meinekleinen Kameraden versammelt fand, beeilte ich mich sogleichihnen die wichtige Neuigkeit zu erzählen, daß mein Groß-vater ein kleiner Jude war, welcher einen langen Barthatte." — Heine kaufte 1809 das gegenüberliegende HausNr. 42, wohin er sein Geschäft verleg!c. Besitzer unseresHauses war Familie Mendel, ans welcher eine TochterdenBaruh Wolf heiratete, dem sie das Haus zubrachte,Wolf verkaufte es an Stephan Schoenfeld-
Das Haus Nr. 55 gehörte 1738 dem RegierungsratSteinmacher, 1766 dem Kaufhändler Mandaner,1817 führte hier Fr. Kerkhoff ein Kolonialwaren-geschäft,- von ihm kaufte es ein Schuhmachermeister, derin der Lotterie gewonnen hatte.
Vom Hause Nr. 57 wissen wir nur, daß es 1709Eigentum von Heinrich S-t.eprath und wahrscheinlich1738 dem Hofrat Ifenbr'oech oder dem HermannHuchhausen gehörte. Bis in die Neuzeit besaß esdie Familie Wurm.
Die beiden folgenden Häuser Nr. 59 ui'd 61 warendem Liebfrauenstift hier mit einer Iahrrente von 13 resp,10 Albus Pflichtig. In Nr. 59 hieß es schon 1709 „imLämmchen." Damals verkaufte Leonard Pannen-becker das Haus an Arnold Leudorf, 1738 war esin das Eigentum von Bäcker Franz Kohmann übergegangen, 1760 gehörte es dem Kaufhändler Guione,1791 einem gewissen Schier. In neuerer Zeit besaßes Familie Rommel.