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[Wanderung durch Düsseldorf]
Entstehung
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1757 kauft es Bäckermeister Engelbert Crem er,dessen Sohn Peter das Geschäft fortführte, währendder Sohn Heinrich Canonicus zu Tanten wurde, dieTochter Nun den Franz Berghorn heiratete,Peter's Sohn Engelbert Cremer setzte die vomVater gegründete Seifensiederei fort, er verkaufte dasHaus, welches 100 Jahre im Besitze der Familie gebliebenwar, an den Metzger Foell. — Lange Zeit war das„rothe Kreuz" Absteigequartier vieler Boten, 1795 kam„die zu Fuß gehende Post" von Crefeld Dienstag undFreitags hier an und ging selbigen Tages wieder zurück,Montags und Donnerstags die von Erkrath, Mittwochsdie von Wipversürth j 1798 kam „der Amts MettmannerGerichts- und Stadt Gerresheimer Postbote alle Tagenach Düsseldorf nnd nahm seine Einkehr auf der Bolker-straße im „rothen Kreuz" beim Bäckermeister Cremer,allwo Bestellungen gemeldet werden können") 1800hatteder Bleicher von Weichlingen hier seine Niederlage undnoch 1808 gingen die Boten von Gerresheim, Velbertund Wivverfürth hier aus und ein.

Das Haus Nr. 53 blieb ohne Namen, 1738 befaß esder Jude Markus Frank, 1766 Jakob Emanuelvan Geldern. 179? macht S. Heine aus Hamburgbekannt, „daß er Bolkerstraße neben dem „rothen Kreuz"wohne und daß dort außer den Waaren, welche in feinerBoutique auf dem Markt zu verkaufen waren, noch ver-schiedene andere neumodische Waaren billig zu haben sind."Heine war mit Betty van Geldern, deren Vater inder Arche Noä wohnte, verheiratet. Als Sohn beiderwurde, wie uns die Tafel am Hause belehrt, 1799 dergeniale aber unglückliche Dichter Heinrich Heine ge-boren. Vom Vater erzählt Heinrich Heine in seinen Me-moiren, daß er als ganz fremder Mann nach Düsfeldorfgekommen, wo er keine Anverwandten fand, keine jeneralten Muhmen und Basen, welche die weiblichen Bardensind, die der jungen Brüt tagtäglich die Familienlegendenmit elegischer Monotonie vorsingen, während sie die bei denschottischen Barden obligate Dudelsackbegleitung durch das