223Ein Gedicht.um verbreitet. Unsre Freude war groß an unsernFelsen, über den Fall des schröcklichen Swa-ran. Zween Helden wurden beym Mahle per-gessen. Es brauste die Wuth ihrer Seelen. Sierollten heimlich ihre flammenden Augen. DerSeufzer entfuhr' ihrer Brust. Oft sah' man siereden zusammen, und ihre Speere zu Boden hin-werfen. Zwo düstre Wolken waren sie in derMitte unsrer Freude; wie Säulen des Nebelsam ruhigen Meer'. Sie schimmern zur Sonne,aber dem Schiffer ahnet ein Sturm.Heb',“ meine weisse Segel, sagte Ma-ronnan, "heb' sie zu den Winden des Wests.Laß uns stürzen, o Aldo, durch den Schaumder nordlichen Wogen. Wir sind beym Mahlevergessen: aber mit Blute waren unsre Waffenbefärbt. Laß uns Fingals Hügel verlassen; laßuns kriegen für Soras Gebieter. Sein Antlitzist grimmig, um seinen Speer verdunkelt sichKrieg. Laß uns berühmt seyn, o Aldo, in denSchlachten fremder Gebiete!Sie griffen ihre Schwerter, sie griffen ihreSchilde von Riemen. Sie stürzten zu Lumarserschallender Bay. Sie kamen zu Soras höch-müthigem König', dem Herrscher der muthigenRosse. Erragon war' vom Jagen gekehrt. SeinSpeer war' mit Blute gefärbt. Er neigte seinfinstres Antlitz zu Boden: und pfeifend schritter voran. Er lud' die Fremden zum Mahl': siefochten, und siegten in seinen Kriegen.A
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