Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
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222
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222 Die Schlacht von Lora.gel. An seinem Gipfel ragen die Häupter vonvier moosigten Steinen in welkendem Graß. ZweyBaume, von Sturmen gebeugt, spreiten ihre pfei-fenden Aeste herum. Dieß ist deine Wohnung,Erragon. (*) Dies deine enge Behausung.Lang ist der Schall deiner Muschel, in Sora ver-gessen. Schwarz ist dein Schild in der Halle.Erragon, König der Schiffe, du Führer desentfernten Sora, wie bist du gefallen an unsernBergen? wie stürzte der mächtige Krieger? Sohnder einsamen Höhle! frolockst du im Lied'!höre das Treffen von Lora. Schon lang ver-stummte der Schall seines Stahls. So brüllt derDonner am düstern Hügel, so brüllt er, undschweigt. Die Sonne kehrt mit ihren schweigen-den Strahlen. Es lächeln die gleisenden Felsen,und grünenden Häupter der BergeConas Bay empfieng' unsre Schiffe (d-von Erins rollenden Wogen. Los hiengen unsereweissen Segel an den Masten; hinter den Haynenvon Morven heulten die stürmischen Winde.Das Horn des Königs erscholl; die Hirsche ent-fuhren ihren Felsen. Unsre Pfeile durchflogendie Wälder. Das Mahl des Hügels ward rund-um[*) Erragon, oder Ferg=thonn bedeutet die Wuth derWellen, vermuthlich ein von Ossian selber gegebenerNäste, denn die Tradition nennet ihn Annir.[**] Dies war nach Fingals Rückkehr vom Kriege mit.Swaran,