214 Der Tod Cuthullins.umpeitschen: die Schiffer eilen hinweg, und er-blicken mit Furcht ihren Kampf.„Du steigst, wie die Sonne an meinerSeele," antwortete Semos Erzeugter. "DeinArm ist mächtig, o Torlath! und meines Zornswohl werth. Entfernt euch, ihr Männer vonUllin, zu Slimoras schattigter Seite. Betrach-tet den Führer von Erin, im Tage seines Ruhms.Sollt' Cuthullin erliegen, sag', Carril, demmächtigen Connal, sag' ihm, ich beschuldigte dieWinde, die über Togormas Wellen erbrausten.Nie war' er abwesend im Kampf', wenn sich derStreit meines Ruhmes erhob'. Aehnlich demStrahle des Himmels, erschein' vor Cormac seinSchwert. Laß ſein Rath in Temora, im Tagder Gefahren erſchallen!Er stürzte im Klang' seiner Waffen, wieLodas (*) schreckbarer Geist, wenn er imGeheule von tausend Stürmen sich naht, undSchlachten aus seinen Augen verbreitet. Er sitztüber Lochlins Meer auf einer Wolke, an seinemSchwert' liegt seine mächtige Rechte. Stürmeheben seine flammenden Locken! halb wird seinschreck-(*) Loda wird im 3. B. F. als ein Anbetungsort inScandinavien gemeldt: durch den Geist von Lodameint der Dichter vermuthlich den Odin, den großenGott der nordischen Völker. Er wird hier in all sei-nen Schrecken beschrieben.
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