Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
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213
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215Ein Gedicht.litz'. Er scheint Cuthullin zu seiner Höhle zuladen.Sohn der wolkigten Nacht!“ ſagteErins ſteigender Führer. “Warum, du Geiſtdes edlen Calmar! wendst du deine düsternAugen auf mich? willst du, o Mathas Erzeug-ter! von Cormacs Schlachten mich abschrecken:im Krieg' war deine Rechte nicht schwach: Auchwar deine Stimm' nicht für Frieden. Wie bistdu verändert, Gebieter von Lara! daß dumich zu fliehn beredst! aber nie floh' ich, o Cal-mar! nie scheut' ich die Geister der Nacht.Gering iſt ihre Kenntniß, ſchwach ihre Hand;ihre Wohnung im Wind'. Aber meine Seelewächst in Gefahren, sie frolockt im Gerassel desStahls. Entfleuch zu deiner Höhle. Du bistnicht Calmars Geist. Er frolockte im Kampfsein Arm war, wie der Donner des Himmels!Er zog ſich in ſeinen Wirbel mit Freude, denner hatte die Stimm' seines Lobes vernommen.Der schwache Strahl des Morgens erhobsich. Weit schallte Caitbaths Schild. Es samm-leten sich die Krieger des grünenden Erin, wiedas Brüllen zahlreicher Ströme. Man vernahmüberm Lego das Horn des Kriegs. Torlathder Mächtige schritte voran. " Cuthullin,sagte Legos Gebieter, "Warum kommst du be-gleitet mit deinen Tausenden. Ich kenne die Kraftdeines Arms. Deine Seele ist ein unldschbaresFeuer. Warum kämpfen wir nicht an der Ebne,und lassen beyde Heere unsre Thaten betrachten! laßsie uns betrachten, wie brüllende Wogen, die Felsenum-O 3