Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
215
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21)Ein Gedicht.schreckbares Antlitz vom abnehmenden Monde be-leuchtet. Seine verfinsterten Züge erscheinen. Soschreckbar war Cuthullin im Tag' seines Ruhms.Torlath stürzte unter seiner Rechte. Es traurtendie Helden von Lego. Wie Wolken der Wüstesammlen sie sich um den Führer. Tausend Schwer-ter hoben sich plötzlich, es zischten Pfeile zuTausend, aber er stand, wie ein Fels, in derMitte des brüllenden Meers. Sie fielen umher.Er schritt mächtig im Blut'. Der düstre Sli-mora erschallt in der Weite. Ullins Söhnekamen heran. Ueber Lego dehnt sich die Schlacht.Erins Führer überwand. Er kehrte über dasFeld seines Ruhms. Aber bleich kehrt' er zurück!dunkel war' die Freud' seines Gesichts. Schwei-gend rollt' er sein Aug. Sein Schwert hiengeutblößt in seiner Rechte. Bey jeglichem Schrittebog sich sein Speer!.„Carril,“ sagte heimlich der Führer,„ die Kraft Cuthullins vergeht. Meine Tagesind mit vergangenen Jahren. Es wird nichtmehr tagen für mich. Man wird zu Temoramich suchen, aber man wird mich nicht finden.Cormac wird weinen in seiner Halle, und sagen,wo ist der Führer von Erin!" aber mein Namist berühmt, mein Ruhm im Gesange der Barden.Heimlich werden die Jünglinge sagen; o stürbenwir, wie Cuthullin. Ihn deckte Ruhm, wieein Kleid. Groß ist das Licht seines Ruhms.Zeuch aus meiner Seite den Pfeil. Leg' unterjene Eiche Cuthullin. Stell' Caithbats Schildin der Näh' auf, daß sie mich in Mitte derWaffen meiner Väter erblicken!*541D 4