Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
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211
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211Ein Gedicht.Alcletha (*) mit veralteten Locken!du Mutter des fürstlichen Calmar! Warumschaust du gegen die Wüste, die Rückkehr deinesSohns zu betrachten? diese so düster an derHeyde sind nicht seine Helden: auch dies nichtdie Stimme von Calmar. Es ist nur der fer-nere Hayn, o Alcletha! nur das Bransen desBergwinds! Wer () schwingt sich überLaras Strom, o Schwester des edlen Calmar?sieht nicht Aleletha seinen Speer! aber ihre Au-gen sind trüb! ist's nicht Mathas Erzeugter,du Tochter meiner Liebe?Es ist nur eine alte Eiche, Alcletha!versetzte die lieblich weinende Alona. (964)Esist nur eine Eiche, Alcletha! über Laras Ge-wässer gebogen. Aber wer schreitet längs derEb-D 2(*) Aldælatha, wahrscheinlich ein poetischer Name, vomDichter selber der Mutter Calmars gegeben. Er be-deutet, abnehmende Schönheit.) Alcletha spricht. Calmar hatte auf einen gewissenTag versprochen zurückzukehren. Seine Mutter, undSchwester Alona werden vorgestellt, als schauten siemit Ungedult gegen den Ort, wo sie die erste Erschei-nung Calmars erwarteten.(**) Aluine, ausserordentlich schön.