Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
194
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Darthula.194ich, mit einem ausbrechenden Seufzer. “ SeineHand war stark im Krieg'. Der Tod saß däm-mernd hinter seinem Schwert'!„Wir kamen zu Legos schallenden Ufern.Wir fanden sein erhabenes Grab. Dort sind seineFreunde in der Schlacht. Seine Barden vonvielen Gesängen. Drey Tage traurten wir überden Held: am vierten schlug ich auf CaithbatsSchild. Die Helden versammelten sich mit Freude,und schüttelten ihre bäumenden Speere. Corlathwar nah mit seinem Heer', der Freund des imWagen getragenen Cairbar. Wir rückten voranin der Nacht, wie ein Strom. Seine Heldenfielen vor uns. So bald des Thals Bewohnererwachten, sah'n sie ihr Blut mit dem Lichte desMorgens; aber wir rollten hinweg, wie Wirbeldes Nebels, zu Cormacs schallenden Hallen.Wir zuckten unsere Schwerter, den König zuschützen, aber Temoras Halle war leer. Cor-mac fiel' in seiner Jugend. Erins Gebieter wartodt!Wehmuth ergriff die Söhne von Erin.Sie zogen sich langsam und finster zurück, wieWolken, die den Regen lang drohten, hinter dieHügel verschwinden. In Betrübniß rückten dieSöhne von Usnoth gegen Turas schallende Bay.Wir giengen Selama vorbey. Cairbar zog' sichzurück, wie Lanos Nebel, den Winde vor sichgetrieben. Da wars, als ich dich, Darthula,wie das Licht der Sonne von Etha gesehn.“ Liebreich ist jener Strahl, sagt‘ ich. Dergedrungene Seufzer meines Busens erhob sich.Du