Ein Gedicht.195„Du kamst in deiner Schönheit, Darthula, zuEthas traurigem Fürsten. Aber uns haben dieWinde betrogen, o Tochter von Colla; und derFeind iſt nah!Ja, nah ist der Feind,“ sagte Al-thos (*) beranstürzende Kraft! "Ich hab seineschallende Rüstung auf den Küsten gesehn, ichhab die schwarze Wölbung von Erins Fahne ge-ſehn. Klar iſt Cairbars (**) Stimme; lautwie Cromlas stürzender Strom. Er sah dasdunkle Schiff auf dem Meer', eh die düſireNacht herabstieg'. Auf Lenas Ebne wacht seinVolk, sie empören zehn tausend Schwerter.„ Und laß sie zehn tausend Schwerter empören,sagte Nathos mit Lächeln, "nie werden Us-noths Söhne zittern in Gefahr; warum rollstN 2du(*) Althos war eben von der Besichtigung der Küste vonLena zurückgekommen, wohin ihn Nathos beym An-bruche der Nacht gesandt hatte.(**) Cairbar hatte an der Küste von Ulster sein Heerversammelt, Fingaln zu widerstehen, der einen Zugnach Ireland bereitete, das Haus Cormacs wiederauf den Thron, den Cairbar an sich gezogen hatte, zusetzen. Die Bay von Tura, worinn das Schiff derSöhne Usnoths getrieben wurde, lag zwischen denFlügeln von Cairbars Heer, so, daß keine Möglich-lichkeit zu entgehn war.
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