189Ein Gedicht.die Ankunft der Helden, und rief seine Führerzum Krieg'. Warum (*) soll ich Nathos er-zehlen, wie sich der Streit des Kampfes erhob?Ich hab dich in der Mitte von Tausenden, wieden Strahl des Feuers am Himmel gesehn: schönist er, aber auch schreckbar; das Volk stürzt inseinem fürchterlichen Lauf'. Es flog CollacSpeer. Er erinnerte sich der Schlacht seiner In-gend. Es kam ein ziſchender Pfeil. Er durch-bohrte die Seite des Helden. Er fiel auf seinenklingenden Schild. Meine Seele stieg bebend fürFurcht. Ich streckte meinen Schild über ihn:aber mein schwellender Busen erschien!Cairbar kam' mit seinem Speer'; er be-schaute das Mädchen Selamas. Freud stiegüberTruthils des Sohns von Colla, und des Ueberrestsder Parthey von Cormac ließ Cairbar für sein Heereben eine Mahlzeit zubereiten, als Colla, und seinealte Krieger ihm eine Schlächt zu bieten anrückten.(*) Der Dichter übergeht künstlich die Beschreibung derSchlacht von Lona, weil sie sich im Munde einesMädchen nicht wohl schicken würde, und nichts neuesnach den zahlreichen Beschreibungen dieser Gattung inden übrigen Gedichten haben könnte. Zur nemlichenZelt giebt sie Darthula die Gelegenheit ihren Liebstenzu loben.
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