Darthula.185Schwert hängt an dem Platz' seiner Ruhe. (Ich sagte zu meiner Seele, dein Abend wird ru-hig: dein Scheiden ein verlöschendes Licht. Aberder Sturm ist wieder gekommen, ich bin, wieeine alte Eiche, gebogen. Meine Aeste sind anSelama gefallen. Ich zittere auf meiner Stelle.Wo bist du, o geliebter Truthil, mit deinen ge-fallenen Helden! du antwortest nicht von deinemranschenden Winde. Die Seele deines Vaters isttraurig. Trauern aber werd ich nicht mehr, dennCairbar oder Colla muß fallen! Ich spür dierückkehrende Kraft meines Arms. Mein Herzspringt beym Klange des Kriegs,Der Held zuckte seine Klinge. Es stiegendie blitzenden Schwerter seines Volks. Sie gien-gen längs der Ebne daher. Ihre grauen Lockenströmten im Wind'. Cairbar saß zum Mahlan Lenas (**) schweigender Ebne. Er sahdie(*) Es war in den alten Zeiten gebräuchlich, daß jeglicherKrieger beym gewissen Alter, oder wenn er zum Krie-ge untüchtig war, seine Waffen in der großen Halle,wo die Zunft bey feyerlichen Gelegenheiten das Mahlgenosse, aufhienge: er dorfte niemals hernach in derSchlacht erscheinen, und dieser Zeitpunkt des Lebens wur-de die Zeit der Aufhängung der Waffen genannt.*) Lona, eine sumpfigte Ebne. Nach der NiederlagTru⸗
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