Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
184
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Darthula:184ist deine Stimme, Darthula, in der Mitte derbrausenden Winde!Sind dies die Felsen von Nathos?sagt sie, ist dies das Brüllen seiner Bergströ-me? kömmt dieser Strahl des Lichts von Usnothsnächtlicher Halle? Der Nebel verbreitet sich um-her, der Strahl ist schwach und entfernt; aberdas Licht der Seele Darthulas wohnt in demFürsten von Etha! O Sohn des großmüthi-gen Usnoth, warum dieser gebrochne Seufzer!Sind wir im Lande der Fremden, o Fürst deserschallenden Etha! Dies sind nicht die Felsen von Na-thos, erwiedert' er, auch dies nicht dasBrüllen ſeiner Ströme. Kein Licht kömmt ausden Hallen von Etha, denn sie sind weit in derFerne. Wir sind im Lande der Fremden, imLande des grausamen Cairbar. Uns haben dieWinde betrogen, Darthula. Hier empört Erinseine Hügel. Geh' Althos gegen den Norden.Ardan nimm deinen Weg längs dem Ufer;daß der Feind nicht in Dunkelheit komme, undsch sel-unsre Hofnung von Etha vergehe. 2.ber will rücken gegen jenen moosigten Thurm undsehn, wer um den Schimmer dort wohne. RuheDarthula am Ufer, ruhe im Frieden, du liebli-ches Licht? das Schwert von Nathos umringtdich, wie die Blitze des HimmelsEr gieng. Sie saß allein; sie hörte dasRollen der Welle. Eine große Thräne steht ihrim Aug', es sucht den rückkehrenden Nathos.Beym