Darthula.182die Erste der Mädchen von Erin? Sie floh' vorCairbars Liebe, mit dem blauschildigten Na-thos. Aber dich täuschen die Winde, Darthu-la! sie versagen deinen Segeln das waldigte Etha.Dies sind nicht die Gebirge von Nathos, unddies nicht das Rauschen seiner tobenden Wellen.Cairbars Hallen sind nah: die Thürne der Fein-den erbeben ihre Häupter! Erin streckt sein grü-nes Haupt in das Meer. Turas Busen em-pfängt das Schiff. Wo seyd ihr gewesen, ihrsüdlichen Winde! als sich die Söhne meiner Liebebetrogen? Ihr spieltet auf den Ebnen, ihr ver-folgtet die Bärte der Disteln. O braustet ihr inden Segeln von Nathos, bis Ethas Gebirgesich höben! bis sie in ihren Wolken sich hö-ben, und ihren zurückkehrenden Fürsten erblickten.Lang warst du abwesend, o Nathos! vorbey istder Tag deiner Rückkehr.Aber das Land der Fremden sah' dich liebreich;du warst liebreich im Auge Darthulas; dein Gesichtglich dem Strahle des Morgens. Dein Haar demFlügel des Raben. Deine Seele war großmüthig undmild, wie die Stund der scheidenden Sonne; deineWorte wie das Lüftchen des Schilfs; wie Lorasfliessender Strom! als aber die Wuth der Schlachtsich erhob, da warst du ein stürmisches Meer.Das Rasseln deiner Waffen war schreckbar: dasHeer verschwand beym Klang deines Laufs. Dawar's, als Darthula dich sah', vom Gipfel ih-res bemoosten Thurms: vom Thurme Selamas, (das ihre Väter bewohnten.„ Lieb-*) Selama, d. i. schön zu sehen, oder ein Ort miteiner
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