181Ein GedichtNacht herausschaue! daß die buschigten Bergeerglänzen, und das Meer seine weissen Wogen inLicht heranwälze.Nathos (*) durchstreicht das Meer mitAlthos, dem Strahle der Jugend. Ardan be-gleitet seine Brüder. Sie schreiten voran imDunkel ihres Laufs. Usnoths Söhne reisen imDunkel, den Zorn Cairbars (**) von Erinzu meiden. Wer ist so dämmernd an ihren Sei-ten? Die Nacht hat ihre Schönheit bedeckt! ihrHaar seufzt am Winde des Meers. In dunkelnFalten fliegt ihr Kleid. Sie gleicht dem liebli-chen Geiste des Himmels, in der Mitte des schat-tigten Nebels. Wer, als Darthula, (vondieM 3(*) Nathos, d. i. jugendlich. Ailthos, ausserordent-lich schön, Ardan, stolz.(**) Cairbar, der Cormac den König von Ireland er-mordete, und sich seines Thrones bemächtigte, wurdehernach durch Oscar, Sohn Osstans in einem Zwey-kampfe erlegt.(***) Dar=thula, oder Dart=huile, eine Frau mitschönen Augen. Sie war die berühmteste Schönheitdes Alterthums. Noch heut zu Tag, wenn eine Frauwegen ihrer Schönheit gerühmt wird, pflegt man zusagen; Sie ist liebenswürdig, wie Dar=thula
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