—8—CdreyUta.Ein(dicht.chön bist du, du Tochter des Himmelsangenehm ist dein stilles Gesicht! du1schreitest holdselig voran. Die Sternebegleiten in Osten deinen blaulichen Lauf. Indeiner Gegenwart, o Mond, erfreun sich dieWolken; ihre schwarzbraunen Seiten färben sichmit Licht. Wer ist dir gleich an dem Himmel,du Licht der schweigenden Nacht? die Sterne sindbeschämt in deiner Gegenwart. Sie kehren ihrefunkelnden Augen hinweg. Wohin ziehſt du dichvon deinem Lauf', wenn über dein Antlitz Dun-kelheit wächst? Hast du deine Halle, wie Ossian?wohnst du in Schatten der Wehmuth? sind deineSchwestern vom Himmel gefallen? sind jene, diebey der Nacht mit dir sich erfreuten, sind sie nichtmehr? Ja! schönes Licht, sie sind gefallen! undoft ziehst du dich selber, zu trauren zurück; aber ineiner Nacht wirst du selber vergehn; und deinenblauen Pfad an dem Himmel verlassen. Dannwerden die Sterne ihre Häupter erheben. Jene,die sich in deiner Gegenwart schämten, werdenfrolocken. Itzt bist du mit deinem Schimmer ge-kleidet, schau aus deinen Pforten des Himmels.Brich die Wolke, o Wind, daß die Tochter derNacht
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