151Sechstes Buch.Die Stimme der Musik steigt nicht an Cona-Der Bard' ist mit den Mächtigen verblichen.Ruhm herrscht nicht mehr in der Wüste.Mit dem Strahle des Aufgangs zittertder Morgen: er glimmert an Cromlas Seite.Ueber Lena vernimmt man das Horn von Swa-ran. Umher versammeln sich die Söhne desMeers. Sie besteigen, schweigend und traurig,die Wogen. Erins Hauch braust hinter ihrenSegeln. Weiß, wie Morvens Nebel durchpflü-gen sie das Meer. " Rust, sagte Fingal,ruft meine Hunde, die weißspringenden Söhneder Jagd. Ruft den weißbrüstigen Bran, Luathsmurrische Kraft! Fillan, und Ryno; aber er istnicht hier. Mein Sohn ruht am Bette desTods. Fillan und Fergus! blaset das Horn,daß die Freude der Jagd sich erhebe; daß es dieHirsche von Cromla vernehmen; und beym Teichder Rehe auffahren.Längs dem Wald verbreitet sich das lauteGeschrey; die Söhne der Heyden von Cromla,steigen empor. Tausend Doggen fliegen auf ein-mahl, grauspringend über die Heyde hinweg.Durch jeglichen Hund fiel ein Hirsch: dreydurch den weißbrüstigen Bran. Er führte sie zuFingal in ihrer Flucht, daß der König mitFreude frolocke! An Rynos Grabmahl stürzte einHirsch. Fingals Jammer kehrte zurück. Er sahwie ruhig der Stein deſſen lag, der immer inder Jagd, der erste gewesen. “Nie wirst du dichheben, mein Sohn, Cromlas Mahl zu geniesen.Bald wird dein Grabmahl' verborgen; und überihmK 4
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