134Fingal.Führer des schattigten Tura? Sie traurte dreyTage bey ihrem Liebsten. Die Jäger fanden siekalt. Sie hoben über die drey das Grab. DeinSohn, o König von Morven, darf mit denHelden hier ruh'n!Und hier soll er ruhn, sagt' Fingal, dieStimme ihres Ruhms schallt in meinen Ohren.Fillan und Fergus, bringt Orla hieher; denbleichen Jüngling der Ströme von Lota! Nichtungleich soll Ryno am Boden sich strecken, wennOrla neben ihm liegt. Weinet, ihr Töchter vonMorven! weinet ihr Mädchen des strömigtenLota! Sie wuchsen, wie ein Baum an den Hü-geln. Sie fielen, wie die Eiche der Wüste, wennsie über den Strom sich streckt, und in demWinde verwelkt. Oscar! du Erster unter den Jünglingen! du siehst, wie jene erlagen. Sey du wie jenean der Erde berühmt; wie jene, der Barden Ge-sang. Schreckbar waren ihre Gestalten im Kampf';aber sanft war Ryno in den Tagen des Frie-dens. Er war wie der Bogen des Regens, denman in der Ferne an Strömen erblickt; wenndie Sonne hinter Mora sich senkt; und Schwei-gen die Hügel der Hirsche bewohnt. Ruh', dujüngster meiner Söhne! ruh' Ryno an Lena.Auch wir werden einst nicht mehr seyn. Einstmüssen Krieger erliegen!So war' dein Jammer, o König derSchwerter, da Ryno am Boden erlag'. Wiegroß muß Ossians Jammer nicht seyn; denn dubist selber vergangen. Ich hör' deine entfernteStimm' nicht an Cona. Meine Augen erblickendich
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