Fingal.128Mein breiter Gürtel bedeckt meine tödtliche Wun-de. Ich geb' ſie zum Wind'.Das schwarze Blut floß aus seiner Seite,bleich sank er an der Heyde von Lena. Fingalneigt sich über ihn, als er stirbt, und ruft seinejüngere Helden. "Oscar, und Fillan meineSöhne, erhebt das Denkmahl von Orla. Laßden dunkellockigten Helden, fern von der Gattinseiner Liebe, hier ruh'n. Laß ihn hier ruh'n inseiner engen Behausung, weit von dem Rauschenvon Lota. Schwache werden seinen Bogen inseiner Halle erhaschen; aber ihn nicht zu spannenvermögen. Seine treuen Doggen heulen an sei-nen Hügeln; seine Eber, die er pflegte zu jagen,frolocken. Der Arm der Schlacht ist gefallen!Der Mächtige unter den Tapfern erliegt!" Er-hebt die Stimmen, und blaset das Horn, ihrSöhne des Königs von Morven! Laßt uns zuSwaran rückkehren, die Nacht in Gesängen zuverzehren. Fillan, Oscar und Ryno fleuchtüber die Heyde von Lena. Wo bist du NynoZüchtling des Ruhms? du warst nicht gewohntder letzte, der Stimme deines Vaters zu antworten!Ryno, "sagte Ullin, der erste der Barden,ruht mit den ehrwürdigen Gestalten seiner Vä-ter. Mit Trathal dem König' der Schilde; mitTrenmor dem Verrichter mächtiger Thaten. DerJüngling erliegt, der Jüngling erblaßt; er starrtan der Heyde von Lena!“ „Fiel“ der schnellsteim Lauf',“ sprach der König, der erste denBogen zu spannen? kaum warst du mir bekannt!warum ist Ryno der Jüngling gefallen? aberruhe
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