126Fingal.beym Felsen des brüllenden Stroms? Er kannsich über seinen Lauf nicht erschwingen. Wie statt-lich ist der Führer! Sein wölbigter Schild hängtan seiner Seite; sein Speer ist, wie die Fichteder Wäste! Jüngling der dunkelrothen Locken,bist du von den Feinden von Fingal?-„Ich bin ein Sohn von Lochlin,“ riefer, " stark ist mein Arm im Krieg'. Meine Gat-tin weint in meiner Halle. Orla soll nie zurück-kehren!" "Kämpft, oder weicht der Held,sagte Fingal der edlen Thaten Verrichter?Inmeiner Gegenwart siegen nicht Feinde: meineFreunde sind in der Halle berühmt. Folg' mir,Sohn der Welle, theil' das Mahl meiner Mu-scheln: verfolg' die Hirsche meiner Wüste: seyFingals Freund.“ “ Nein: sagte der Held,Kraftlosen leih' ich meinen Schutz. MeineStärke begleitet die Schwachen in Waffen. MeinSchwert fand nie seines gleichen, o Krieger: esweiche der König von Morven!" „Nie wichich, o Orla, Fingal wich' nie einem Menschen.Zeuch dein Schwert, und wähl' deinen Feind.Meine Helden sind zahlreich!" „Versagt der Kö-nig den Kampf, sagte Orla mit dem dunkel-braunen Schild’? "Dem Orla ist Fingal ge-wachsen: und er allein von all seinem Volk!“„Aber wenn ich fall‘, o König von Mor-ven; (denn einst muß der Krieger erliegen;)erricht' mein Grab in der Mitte: es sey dasgröste an Lena. Versend über die dunkelbraunenWellen, Erlas Schwert, zu der Gattin seinerLiebe; daß sie es weinend, ihrem Sohne zeige,und seine Seele zum Kriege entflamme. "Sohnder
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