113Viertes Buch.Oscars und Ossians Hand. Aber Swaranumschloß Mornis Erzeugten, wie die Kraft derFluth Inistores. Als dieses der König erblickte,hob' er sich halb von seinem Hügel empor. Erhaschte halb seinen Speer. "Geh', Ullin, geh'mein veralteter Bard,“ begann' Morvens Ge-bieter, erinner' den mächtigen Gaul an denKrieg; erinner' ihn seiner Väter. Stütz' denweichenden Kampf mit Gesang; denn Gesängebeleben den Krieg. Mit Schritten des Altersgieng' der erhabene Ullin dahin, und sprach zumKönig' der Schwerter: "Sohn des Führers (*muthiger Wieherer! hochspringender König derSpeere! starker Arm in jeder Gefahr! hartesHerz, das nimmer weicht! Führer der spitzigenWaffen des Tods, zerhau den Feind; laß keinweiß besegeltes Schiff das düstere Inistore umpflü-gen. Dein Arm sey wie Donner; deine Augen wieFeuer, von vestesten Felsen dein Herz. Streifdeine Klinge herum, wie ein Luftbild der Nacht;heb' deinen Schild, wie die Flamme des Tods.Sohn des Führers der muthigen Wieherer, zer-hau' den Feind; Tödte!“ Hoch schlug des Hel-den(*) Der Gebrauch, Krieger in der Schlacht mit Liedernanzuseuern, hat sich fast bis auf unsere Zeiten er-halten. Man hat noch viele dieser Kriegslieder;aber die meisten sind nur von häufigen Beywörternzusammengesetzt, ohne Schönheit, ohne Klang; undaller poetischen Verdienste völlig beraubt.
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