Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
93
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93Drittes Buch.stürzt; so brüllend, so ungeheuer, so schreckbarmengten sich an Lenas erschallender Heyde, dieHeere. Ueber die Hügel spreitet sich das Aechzendes Volks: es war wie Donner der Nacht, wennWolken an Cona sich brechen: und tausend Gei-ster auf einmahl, in die hohlen Winde verheulen.Fingal stürzt' in seinem Vermögen voran; schreck-bar wie Trenmors Geist; wenn er zu Morvenim Wirbelwind' kömmt, die Kinder seines Stolzeszu schauen. An ihren Bergen erschallen die Ei-chen; die Felsen stürzen vor ihm. Dämmernd ge-sehn in Blitzen der Nacht, dehnt er seine Schrittevon Hügel zu Hügel. Blutig war die Handmeines Vaters, da er die Blitze seines Schwertsherumkreist'. Er erinnert sich der Schlachten sei-ner Jugend. Das Feld wird verzehrt in seinemLauf! wie eine feurige Säule schritt Nyno voran.Dunkel ist die Stirn von Gaul. Mit Füßendes Winds schwang Fergus sich fort. Fillanwie Nebel des Hügels; Ossian wie ein Felsstürzten herab. Ich frolockte im Vermögen desKönigs. Zahlreich waren die Todten meinesArms! schrecklich die Blitze meines Schwerts!noch war mein Haar nicht so grau, noch zitter-ten nicht meine Hände für Alter. Meine Augenwaren nicht mit Schatten bedeckt; meine Füßefehlten nicht im Lauf!!Wer kann die Todten des Volkes erzeh-len? Wer die Thaten der mächtigen Helden?wenn Fingal, entslammt von seiner Wuth', dieSöhne von Lochlin verzehrt'. Von Hügel zuHügel schwoll' Jammer auf Jammer, bis Fin-sterniß alles verhüllte. Bleich; starrend wie eineHeer-