90Fingal.Nun erscheinen aus dem grauen Nebel desMeers Fingals weißsegligte Schiffe. Hoch istder Hayn ihrer Maste, wenn sie wechselweiß aufden rollenden Wogen sich neigen. Vom Hügelentdeckte sie Swaran. Er wand sich von ErinsSöhnen hinweg. Wie die Ebbe des erschallendenMeers, durch Inis=tores hundert Inseln sich reißt,so laut, so ausgedehnt, so ungeheuer kehrtenLochlins Söhne gegen den König. Aber ge-beugt, weinend, traurig und langsam, seine langeLanze hinter sich schleppend, sank Cuthullin inCromlas Wald, und trauert' über seine gefalle-nen Freunde. Er scheute das Antlitz von Fingal,der ihn von den Feldern des Ruhms zu grüßen,gewohnt war!„ Wie viel liegen dort meiner Helden!der Führer von Erins Geschlecht'! die sonst inder Halle frolockten, wenn sich der Schall der Mu-scheln erhob! Ich werd nicht mehr ihre Trittean der Heyde erblicken; nicht mehr auf der Jagdihre Stimme vernehmen. Bleich, schweigend,und niedrig an blutigen Betten liegen die,die meine Freunde gewesen. Ihr Geister derjüngst Verstorbenen, kommt dem Cuthullin anseiner Heyde entgegen. Sprecht mit ihm an denWinden, wenn der brausende Baum von TurasHöhle erschallt. Dort, weit in der Ferne, werdich liegen unbekannt. Kein Barde wird hören vonmir. Kein grauer Stein wird zu meinem Ruhmsich erheben! Betraur' mich mit den Todten,Bragela! Mein Ruhm ist verschwunden.“ Dieswaren die Worte Cuthullins, als er in Crom-las Wälder sich senkte!Fin-
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