59Drittes Buch.bey der Nachwelt erschalle; daß Calmars Mut-ter in meinem Ruhm' sich erfreue.„ Nein: Sohn Mathas,“ sagte Cu-thullin,“ hier werd ich dich nimmer verlassen.Ich frolock' im ungleichen Kampf'. Meine Seelesteigt in Gefahren. Du Connal, du Carrilverflossener Zeiten, führt Erins traurige Söhnehinweg. Wenn das Brüllen der Schlacht sich ge-legt, sucht uns in diesem engern Pfad'. Dennnah' bey dieser Eiche werden wir fallen, imStrom' der Schlacht von Tausenden!" O FithilsErzeugter, mit fliegender Eil, stürz dich überdie Heyde von Lena. Sag' Fingal, Erin seygefallen. Sag' Morvens Gebieter zu kommen.O laß ihn kommen, wie die Sonne in einemSturm', die Insel zu beleuchten, zu retten!Der Morgen ergrauet an Cromla. DieSöhne des Meers steigen hinauf. Calmar standvoran, jene im Stolz' seiner flammenden Seelezu treffen. Aber bleich war das Antlitz des Füh-rers. Er lehnte sich auf seines Vaters Speer.Diesen Speer, den er von Lara gebracht, alsWehmuth die Seele seiner Mutter erfüllte; dieSeele der einsamen Alcletha, abnehmend imTrauern der Jahre. Aber itzt sinkt langsam derHeld, wie ein Baum auf der Ebne. Allein stehtder düstere Cuthullin, wie ein Fels im sandig-ten Thal'. Das Meer stürzt mit seinen Wogenheran, und brüllt gegen seine verhärteten Seiten.Mit Schaum' wird sein Gipfel bedeckt: die Hügelerschallen umher.NunF 5
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