26Fingal.Der Jüngling schritt sorglos voran; seineHelden neben ihm. Unter ihm stürzten die Söhnedes Tods; Gormal erschallte umher! vor Star-nos Hallen sammelten sich die Söhne der Jagd.Die düstern Augbraunen des Königs waren wieWolken. Seine Augen wie Luftbilder der Nacht.„ Bring her,“ sprach er, "Agandecca zu ih-rem liebreichen König von Morven! Seine Handist befärbt mit dem Blut meines Volks. IhreWorte waren nicht eitel!“ Sie kam mit dem ro-then Auge der Zähren; sie kam mit losfliegendenLocken. Ihr weisser Busen stieg mit gebrochenenSeufzern empor, wie der Schaum des strömigtenLubar. Starno durchdrang ihre Seite mitStahl'. Sie sank wie eine Reihe von Schnee,die von Ronans Felsen herabglitscht; wenn dieWälder verstummen, und der Schall im Thalsich verliert. Dann blickte Fingal seine tapfernFührer; seine tapfern Führer ergriffen die Waf-fen. Laut brüllte die düstere Schlacht; Lochlinfloh' oder starb. Bleich in seinem wallendenSchiffe, hüllt' er das Mädchen der sanftestenSeele. Ihr Grabmahl hebt sich in Ardven; dasMeer brüllt um ihre enge Behausung."Heil ihrer Seele!" sagte Cuthullin.„ heil dem Mund' des Gesangs! Stark war dieJugend von Fingal; stark ist der Arm seinesAlters. Lochlin soll wiederum fallen, vordem König des schallenden Morven. O Mond,zeig' dein Antlitz aus einer Wolke; beleuchteseine weissen Segel an der Welle: und wennan jener niederhangenden Wolke, ein starkerGeist
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