Fingal.74deinen Hallen verbleiben. Theil' die Heerde, dudüstrer Cairbar! "Laß Cuthullin, sprachCairbar, "meine Heerde am Hügel austheilen.Gerechtigkeit herrscht in seiner Brust! Zieh' dich,du Schimmer der Schoͤnheit hinweg!“ Ich giengund theilte die Heerde. Ein schneeweisser Stierblieb übrig. Ich gab' Cairbar den Stier. DerZorn Deugalas erhob sich! "Dammans Er-zeugter, begann' die Schöne, “ Cuthullinhat meine Seele verwundet. Ich muß seinen Todvernehmen, oder Lubars Strom soll über mirrollen. Mein blasser Geist soll neben dir wan-dern, und die Wund' meines Stolzes betrauern.Vergeuß' Cuthullins Blut, oder durchdringdieſe wallende Bruſt."Deugala," sprach der schönlockigteJüngling, "wie kann ich Semos Erzeugten er-legen? Er ist der Freund meiner heimlichen Ge-danken. Wie soll ich dann die Klinge erheben?Sie weinte drey Tag vor dem Führer. Am viertenversprach er zu kämpfen. "Deugala! ich will mitmeinem Freunde mich schlagen! aber! ach könnte ichunter seiner Klinge erliegen! könnt' ich wandernam Hügel allein! könnt' ich das Grab Cuthullinsbeschann?" Wir fochten an der Ebne von Murt.Unsere Klingen vermieden eine Wund. Sie glit-ten von den stahlernen Helmen hinweg; oder er-schallten an schlüpfrigten Schilden. Deugala lä-chelnd war nah, und sprach zu Dammans Er-zeugtem: "Dein Arm ist schwach, du Schimmerder Jugend! Deine Jahre sind noch nicht fürWaffen geschickt. Weich' dem Erzeugten von Se-mo. Er ist ein Fels auf Malmor.Jäh-
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