75Zweytes Buch.Die Winde brausen an den Wäldern. DieBergströme stürzen von den Felsen herab. UmCromlas Haupt sammelt sich Regen. Zwischenden fliegenden Wolken zittern die röthlichten Ster-ne. Traurig bey der Seite eines Stroms, dessenRauschen ein Baum zurückschallt; traurig bey derSeite eines Stroms sitzt der Führer von Erin.Connal, der Sohn Colgars ist dort, und Carrilverflossener Zeiten. Unglücklich ist die RechteCuthullins, " sagte Semos Erzeugter, "un-glücklich ist die Rechte Cuthullins, seit dem erseinen Freund erschlug! O Ferda, Sohn Dam-mans ich liebte dich, wie mich selbst!“ Wie, Cuthullin, Sohn Semos! wiefiel der Schildezerbrecher. Wohl erinnere ichmich, sagte Connal, "des Sohns des edlenDamman. Schlank war er, und schön wie derBogen des Himmels.“ Von Albion kam Fer-da, von hundert Hügeln Gebieter. Er lernte inMuris (*) Halle die Klinge zu brauchen, undgewann' die Freundschaft Cuthullins. Wir schrit-ten zusammen zur Jagd: wir hatten zusamenein Bett auf der Heyde. Deugala war die Gat-tin Cairbars, Gebieters der Ebnen, vonUllin! Sie war mit dem Glanz' der Schönheitbekleidet; aber ihr Herz war die Wohnung desStolzes. Sie liebte diesen Schimmer der In-gend, den Sohn des edlen Damman. Cair-bar, sagte die weißarmigte Deugala, gieb mirdie Hälfte der Heerde. Ich will nicht länger indei-E 5(*) Ein Ort in Ulster.
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