Fingal.sie ein dunkler Kreis, durch die Luft hinan-schreitet; und Völker zukünftiges Unglück erwar-ten. Sithfadda schnaubt den Hügel hinauf, undDusronnal, das hochtrabende Roß. Hinter ihnenstürzte der Feind, wie hinter einem Wallfisch' dieWogen. Nun standen, auf Cromlas steigenderSeite, Erins wenige traurige Söhne; wie einHayn, durch welchen die Flamme, durch Windeder stürmischen Nächte getrieben, sich stürzte.Sie stehn entfernt, versengt und düster, ohne einBlatt im Winde zu schütteln.Cuthullin stand neben einer Eiche; schwei-gend rollt er sein flammendes Aug, und vernahmden Wind in seinem buschigten Haar'. Es kamder Hüter des Meers, Moran, Fithils Erzeug-ter: "Schiffe, schrie er, "Schiffe der einsa-men Inseln. Fingal, der erste der Menschen,der Schildezerbrecher kömmt an! vor seinen düsternSchiffen schäumen die Wogen. Seine Mastemit Segeln sind wie Hayne in Wolken."Blast," sagte Cuthullin, "blast ihr Win-de, die ihr längs meiner nebligten Insel her-anstürzt. Komm' zum Tod' von Tausenden, cKönig des erschallenden Selma! Deine Segel,mein Freund, sind mir Wolken des Morgens.Deine Schiffe das Licht des Himmels; und duselber eine Säule von Feuer, welche die Welt inder Nachtzeit bestrahlt. O Connal, erster derMenschen, wie angenehm sind unsere Freunde imLeiden! aber die Nacht zieht sich umher! Wo sinditzo die Schiffe von Fingal? Hier laß uns dieStunden der Schatten verzehren; hier den Monddes Himmels erwarten.Die
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten