Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
68
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Fingal.68tin, diese aufwallende Schöne! deinen Hund, derdie Winde einholt! gieb sie, die Schwäche dei-ner Rechte zu zeigen; dann leb' unter unsererMacht!" "Sag' Swaran, sag' diesem Herzedes Stolzes, nie weiche Cuthullin. Ihm widmich das dunkelrollende Meer; seinem Volk' Grä-ber in Erin. Aber nie wird ein Fremdlingden reitzenden Strahl meiner Liebe besitzen. KeinHirsch wird auf Lochlins Hügeln, vor demschnellfüßigen Luath hinfliehn. Eitler Führer des Wagens, sagtMorla, "willst du den König bekämpfen? denKönig, dessen Schiffe von zahlreichen Haynen,deine Insel wegzuführen vermöchten? so klein istdein grünhügligtes Erin für den, der die stür-ſch weich' vielen inmischen Wellen beherrscht!Worten, v Morla, mein Schwert wird nieman-den weichen. Erin soll Cormacs Herrschen er-kennen, so lang Cuthullin und Connal noch le-ben! O Connal, du erster der mächtigen Krie-ger, hast du Morlas Worte vernommen? wirstdu an Frieden gedenken, du Schildezerbrecher?Geist des gefallenen Crugal! warum hast duuns mit Tode gedroht? mich wird die enge Be-hausung, mitten im Glanz' des Ruhmes empfan-gen. Hebt, ihr Söhne von Erin, hebt denSpeer, und spannt den Bogen: stürzt euch ver-finstert, gegen den Feind, wie Geister stürmischerNächte!Dann goß sich gräßlich, brüllend, unge-stümm und tief das Dunkel der Schlacht heran;wie Nebel an Thälern sich rollt, wenn Stürmedie