Erſtes Buch.Windstoß' des Winters, auf den Seiten des schnee-gipfligten Gormal.Im Wagen erblickt man den Führer, denstarkarmigten Sohn des Schwerts. Der, Heldwird Cuthullin genennt, der Sohn von Semo,dem König' der Muscheln. Wie mein glatter Ei-ben ist seine röthlichte Wange. Weit schaut seinblaurollendes Aug, unter der dunklen Wölbungseiner Stirn. Sein Haar fliegt wie eine Flammevon seinem Haupt', wenn er vorwärts sich beu-gend, die Lanze erschwingt. Flench, König desOzeans, fleuch! er kömmt, wie ein Sturm, längsdem strömigten Thal'!„ Wann floh' ich,“ versetzte der König!„ Wann floh' Swaran von der Schlacht derSpeere? wann bebt' ich von Gefahren zurück,du Führer der kleinmüthigen Seele? ich begegnetedem Sturm' von Gormal, da sich der Schaummeiner Wellen empörte. Ich begegnete demSturm' der Wolken; soll Swaran vor einemHelden entsliehn? wär' Fingal selber vor mir,würd Furcht meine Seel' nicht versinstern. Auf,meine Tausende, zur Schlacht! fleußt um mich,wie das schallende Meer. Versammlet euch umden schimmernden Stahl eures Königs; stark wiedie Felsen meines Lands; die dem Sturm mitFreude begegnen, und ihre dunklen Fichten imWinde ausstrecken!Wie düstere Stürme des Herbsts, die auszween schallenden Hügeln sich stürzen, schrittendie Helden gegeneinander. Wie zwey tiefen Strömevon
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