46Fingal.Erin! der Wagen des Kriegs stürzt voran, wiedie Flamme des Tods! der schnelle Wagen Cu-thullins, des edlen Semos Erzeugten! er neigtsich zurück, wie eine Welle beym Felsen; wie vonder Sonne bestreifter Nebel der Heyde. SeineSeiten sind mit Steinen geziert, und funkeln wiedas Meer um den nächtlichen Kahn. Von glat-ten Eiben ist die Deichsel gestaltet, der Sitz vongeschliffenem Bein'. Die Seiten sind mit Lanzenerfüllt: der Boden ist die Fußbank der Helden!vor der rechten Seite des Wagens sieht man dasbrausende Roß! den hochmähnigten breitbrustigtenstolzen, hochspringenden starken Wieherer des Hü-gels. Sein Huf ist laut und erschallend; das Sprei-ten seiner Mähne in die Höh, gleicht einemStrome von Rauch, auf einer Reihe von Felsen.Glänzend sind die Seiten des Wieherers! seinName ist Sulin=Sifadda.Vor der linken Seite des Wagens siehtman das brausende Roß! den dünnmähnigten,erhabenen, starkhufigten, schnellen, springendenZüchtling des Hügels: sein Name ist Dufron-nal, unter den stürmischen Söhnen des Schwerts.Tausend Riemen binden den Wagen in die Höhe.Harte glatte Gebisse glänzen im Schwalle desSchaums. Dünne Riemen mit schimmerndenSteinen besetzt, beugen sich an den stattlichenNacken der Wieherer, der Wieherer, die wieKreise des Nebels über die strömigten Thälerhinfliegen! in ihrem Lauf' ist die Wildheit derHirsche, die Stärke der Adler, die auf ihrenRaub herabschießen. Ihr Brausen gleicht demWind-
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