Ein Gedicht.,25des Felsen. Armar, mein Geliebter! mein Ge-liebter! warum quälst du mich so, mit Furcht?Höre, Sohn Arnarts, höre: es ist Daura.die dich ruft! Erath der Verräther floh lächlendzum Land; sie hob ihre Stimme; sie rief ihrenBruder und Vater: Arindal! Armin! kommtniemand eure Daura zu retten!Ihre Stimme reichte über das Meer;Arindal mein Sohn stieg vom Hügel herab;rauh in der Beute der Jagd; seine Pfeile rassel-ten an seiner Seite; sein Bogen war in seinerHand: fünf dunkelgraue Doggen begleiten seineSchritte; er sah den trotzigen Erath am Ufer:er grif, und band ihn an eine Eiche; dicke Rie-men von Häuten umwinden seine Glieder; er be-ladet die Winde mit seinem Geschrey. Arindalbesteigt in seinem Kahne die Tiefe, Daura zumLande zu führen. Armar erschien in seinemZorn, und ſchoß den graugefiederten Pfeil. Erzischte; er sank in dein Herz, o Arindal meinSohn! du wurdest für Erath den Verräther erlegt.Das Ruder erstarrte auf einmahl; er pochte amFelsen, und starb. Wie groß war nicht deineWehmuth, o Daura! da das Blut deines Bru-ders deine Füße umfloß? Der Kahn zerbrachB 5Felsen, kdas Volk wähnte, daß die Wiederhohlungdes Schalls durch einen Geist, der im Felsen wohnte,geschah; daher nannte es ihn Mac-Talla; der Sohn,der im Felsen wohnt.
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