Inhalt.—Dies ist eins der ernsthastesten Gedichte unseres Bar-den. Duthlamor, Gebieter von Sormein, dasman für eine der Schettländischen Inseln hält, hatte Fer-gus den Sohn Fingals nach seiner Landung an Gorminbey seiner Rückkehr nach Morven beleidigt. Fingal se-gelte diese Unbild zu rächen, mit einer zahlreichen Flottegegen ihn. In der Nacht seiner Ankunft erscheint ihmder Geist seiner verstorbenen Gemahlin Clatho, derTochter Cathulas, Königs von Inistøre. Sie warnteihn der Gefahr, worinn seine Tochter Bosmina sich be-sand, und bittet ihn, gleich abzureisen, sie aus den Häu-den Malcarglos, des Gebieters von Zertrol, einerLandschaft in Scandinavien zu retten. Malcarglosverliebte sich in sie bey einem Mahle, und bediente sichder Abwesenheit Fingals und seiner Krieger, in Morveneinzufallen, und sie mit Gewalt zu entführen. Fingatgetrieben durch diesen Traum, Bosmina zu helfen, undbegierig den Krieg mit Duthlamor eilends zu schliessen,schickt seinen Barden Ullin, ihn zu einem Zweykampfe aus-zufodern, und den Streit dadurch zu entscheiden. Erwilligt ein, und der Krieg endigt sich mit seinem Tod.Fingal segelt von der Bay von Clubar ab, landet inMor=
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