Fünftes Buch.135Seine Seele stürzte zu Momas Thal,zu den Träumen Dardulenas, wo sie beymStrome Dalruthos zurückkehrend von der Jagdder Hirsche einschlief. Nicht fern vom Mädchenwar ihr Bogen ungespannt. Die Lüfte faltenauf ihrem Busen ihre langen zierlichen Locken.Gekleidet in der Schönheit der Jugend, lag dieLiebe der Helden. Düsterbeugend, von den Rau-den des Walds, schien ihr verwundeter Vater zukommen. Er erschien zu Zeiten, zu Zeiten ver-schwand er im Nebel. Sie stieg ausbrechend inThränen. Sie wuste vom Tode des Führers.Zu ihr kam ein Strahl aus seiner Seele in ihrenStürmen verwickelt. Blauaugigte Dardulena,du warst die letzte seines Stamms.Weit spreitend über den schallenden Lu-bar, rollt die Flucht von Bolga heran, auf ihren Schritten hängt Fillan voran. Er bestreutdie Heyde mit Todten; über seinen Sohn erfreutsich Fingal. Es stieg der blauschildigte Cathmorempor. (Alpins Sohn bring' die Harfe. GiebFillans Lob zu den Winden, heb hoch sein Lobin meinem Ohr', da er im Kriege noch glänzt.„Verlaß, blauangigte Clatho, verlaß deineDasHalle, beschau' deinen frühzeitigen Strahl.nichtHeer ist verwelkt in seinem Lauf'. Schauwei-I 4(*) Dies Buch endigt sich mit dem Abend des dritten Tagsvon Eröfnung des Gedichts.
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